Lagerstätte: Gommoa Adomako
>> Studie
>> Landkarte: Vorkommen Metallrohstoffe
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Bergbau in Ghana:
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Zahlen und Fakten:
Ghana ist bekannt für die langjährige erfolgreiche Bergbauproduktion führender Bergbaukonzerne. Seit den 80er Jahren haben Bergbau-unternehmen nicht weniger als sechs Milliarden USD in Projekte und Infrastruktur investiert. Die Goldproduktion stieg von 287.124 Unzen im Jahr 1986 auf 2,14 Millionen Unzen im Jahr 2005. Gegenwärtig ist der Minensektor für sieben Prozent der Unternehmenssteuern, 37 Prozent der Gesamtexporte und 12 Prozent des Ghanaischen Regierungshaushalts verantwortlich. Mehr als 500.000 Menschen in dem 21 Millionen Einwohner zählenden Land sind in der Bergbauindustrie beschäftigt, 20.000 davon bei großen Unternehmen. Derzeit arbeiten 13 Großunternehmen im Land, darunter Anglogold Ashanti (42 Mio. Unzen), Newmont (21 Mio. Unzen), Goldfields (25 Mio. Unzen), Golden Star (14 Mio. Unzen) und Redback (2,5 Mio. Unzen). Daneben gibt es 300 registrierte kleinere Bergbauunternehmen und mehr als 90 Unternehmen im Servicebereich.
Geologische und politische Gegebenheiten:
Das Land wird seit 1957 als stabile Demokratie regiert. Die ehemalige britische Kolonie praktiziert das Westminster Rechtssystem. Die Verbindung aus herausragender Geologie, erstklassiger Infrastruktur (die in vielem westlichen Standards erfüllt) und niedrigen Arbeitskosten machen Ghana derzeit wohl zu einem der attraktivsten Plätze für die Goldminenindustrie weltweit. Tatsächlich ist die Situation in Ghana derzeit so, dass ghanaische Arbeitskräfte wegen ihres Know-hows vielfach in anderen afrikanischen Staaten im Bergbau arbeiten. Um sie zu Projekten zurück nach Ghana zu holen, muss heute deutlich mehr bezahlt werden, als etwa noch vor 10 Jahren. Dennoch liegen die Lohnkosten auch heute noch bei rund der Hälfte dessen, was in Australien oder Nordamerika gezahlt werden muss.
Wettbewerbssituation:
In Ghana ist die Goldindustrie ist eine der Stützen der Wirtschaft, daneben spielt nur noch der Kakaoanbau eine vergleichbare Rolle. Andere Bergbauarten wie Nickelabbau oder Eisenerz gibt es in Ghana nicht. Aus diesem Grunde gibt es im Land keinen internen Wettbewerb mit diesen Industrien, die angesichts der Preisexplosion für Basismetalle ein Vielfaches dessen zu zahlen bereit sind, als was Goldproduzenten sich leisten können. Aus diesem Grund ist die Kostensituation in Ghana noch so verträglich, dass Goldproduzenten (mit Ausnahmen) mit einer stabilen Marge von durchschnittlich 300 USD pro Unze rechnen können.
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